Samstag, 25. September 2010

Grund zum Feiern: Palau's Shark Sanctuary feiert 1. Geburtstag!

Heute vor einem Jahr stellte seine Exzellenz, Präsident Johnson Toribiong von Palau, sich vor die Vollversammlung der Vereinten Nationen und sprach die folgenden Worte:

„Eine ... zerstörerische Fangpraxis ist das Abtrennen von Haifischflossen. Wir haben es in Palau verboten und rufen die auf Welt, sich dieses Problems anzunehmen, um die Haie vor dem Aussterben zu retten. Kraft und Schönheit der Haie sind natürliche Barometer für die Gesundheit unserer Ozeane. Deshalb erkläre ich heute, dass Palau zum weltweit ersten Hai-Schutzgebiet wird und beende hiermit jeglichen kommerziellen Haifang in unseren Gewässern. Damit schaffen wir eine Zuflucht für die Haie innerhalb unserer 237.000 Quadrat- Meilen des Ozeans, wo sie sich ungestört reproduzieren können. Wir rufen alle anderen Nationen auf, unserem Beispiel zu folgen.“

Und in der Tat hat dieser mutige Schritt andere Länder dazu angeregt, aktiv in Sachen Haischutz zu werden: Die Malediven zogen im März 2010 als zweite Nation nach und erklärten ebenfalls das Fangen von Haien für verboten sowie das gesamte, die Inseln umgebende Gewässer, zur Haischutzzone. Im Juni 2010 beendete Hawaii seine Funktion als Umschlagsplatz für den Handel mit Haiflossen und erliess ein Gesetz zum Schutz der Haie, das künftig den Besitz oder Verkauf von Haiflossen verbietet..

Diverse Haischutzorganisationen arbeiten aktuell an einer Petition, um die indonesische Regierung davon zu überzeugen, das Gebiet um Raja Ampat herum ebenfalls als Haischutzgebiet auszuweisen. Wäre diese Aktion von Erfolg gekrönt, wäre das ein weiterer, bedeutender Durchbruch, den weltweiten Haiflossenhandel zu unterbinden; Indonesien ist nämlich ein Paradox: Es ist einerseits das weltweit reichste Gebiete in Sachen Biodiversität, andererseits aber auch die grösste Hai-Fischer-Nation der Welt!

Die Petition für Raja Ampat könnt Ihr bei Sharksavers unterstützen.




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